Unser Hauptziel ist es, den Kindern im Heim eine positive persönliche Entwicklung in einem
stimulierenden Umfeld zu bieten. Dazu arbeiten wir in drei Richtungen:
1) Allgemeine Erziehung
Unsere Mädchen und Buben brauchen Unterstützung und Orientierung in jeder Hinsicht, da sie oft
sehr vernachlässigt zu uns kommen. Viele lernen im Heim Grundbegriffe in Sachen Hygiene, Anstand
und Höflichkeit: Sich waschen, Zähne putzen, anständig essen, den Erwachsenen zuhören, Aufgaben
erledigen - all dies ist nicht selbstverständlich und muss oft lange geübt und überprüft werden.
2) Soziale Einbindung
Das Heim soll keine Insel sein. Kinder, die Angehörige haben, sollen diese wichtigen Kontakte
behalten und ausbauen. Die anderen finden im Heim eine - wenn auch ganz spezielle - Familie, in
der alle eine spezifische Funktion ausüben. Weitere soziale Kontakte knüpfen unsere Mädchen und
Buben bei Treffen mit verschiedenen Jugendgruppen, die unser Heim besuchen und in der Sekundarschule.
3) Vorbereitung auf die Selbständigkeit
Im Alter von 18 Jahren sollten die Jugendlichen in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen.
Das heisst, sie sollten die Sekundarschule oder eine berufliche Ausbildung abgeschlossen haben.
So können sie sich selbständig machen und treten aus dem Heim aus, damit wir neuen Kindern eine
Gelegheit geben können. Da jedoch viele Kinder die Schule mit mehreren Jahren Verspätung beginnen,
kann sich das Austrittsalter verzögern und wird darum flexibel gehandhabt.
Kinder, die auswärts eine höhere Schulbildung absolvieren möchten, unterstzützt EL REFUGIO durch Stipendien.
Blick in die heimeigene Schule